Rockenhausen. Polizei warnt vor falschen Kollegen!

Am Dienstagnachmittag kam es erneut in mindestens zwei Fällen zu telefonischen Kontaktaufnahmen angeblicher Polizeibeamter der Polizei Rockenhausen bei Geschädigten.

Der männliche Anrufer gab an, dass in der weitläufigen Nachbarschaft der Geschädigten zwei mutmaßliche Einbrecher festgenommen wurden. Zwei weitere Täter seien aber noch flüchtig. Bei den festgenommenen Tätern sei eine Namensliste gefunden worden, auf der auch der Name der Geschädigten vermerkt sei. Der angebliche Polizist habe dann nach im Haus befindlichen Wertgegenständen wie Bargeld oder Goldbarren gefragt. In einem Fall wurde das Telefonat zeitnah beendet, nachdem die 57-jährige Geschädigte dies verneinte. Im anderen Fall rief kurz darauf noch eine Frau bei der 82-jährigen Geschädigten an, da diese wohl zumindest teilweise Auskunft gab. Doch auch sie verständigte die Polizei, nachdem ihr die Sache dann doch komisch vorkam.

Wenn Sie solche merkwürdigen Anrufe erhalten, bleiben Sie misstrauisch. Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über Wertsachen, ihre finanzielle Situation oder Bankverbindungen. Und falls jemand vor Ihrer Tür steht und Ihr Bargeld oder Ihren Schmuck „zum Schutz“ in Verwahrung nehmen möchte: Geben Sie niemals einem Fremden Ihre Wertsachen! Lassen Sie sich den Namen nennen und den Dienstausweis zeigen und fragen Sie bei der Polizei nach, ob es diesen Mitarbeiter tatsächlich gibt.

Weitere Informationen zu Betrugsmaschen und Tipps, wie Sie sich besser vor Kriminellen schützen können, finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de.

Original-Content von: Polizeidirektion Kaiserslautern, übermittelt durch news aktuell

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